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Relationenmodell





Beschreibung
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Alle DBMS die SQL unterstützen beruhen auf dem Relationenmodell, das 1970 von Codd bei IBM entwickelt wurde. Dabei stützte er sich auf das Entity-Relationship-Modell (ERM).
Deshalb werden viele Begriffe aus dem Relationenmodell und dem ERM in SQL bzw. im Umgang mit relationalen Datenbanken verwendet. Wir geben unten einige Begriffe dieser Modelle und deren Aufbau wider (wir untescheiden nicht, ob Begriff aus RM oder ERM stammt).




Tabelle 1
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Begriffe aus Relationen- und Entity-Relationship-Modell
(sehr theoretisch, siehe Tabelle 3, hier werden Begriffe verständlicher)

Entitäten, Objekte: Können Gegenstände des realen Lebens sein, oder abstrakte Begriffe
Attribute Eigenschaften von Entitäten/Objekten
Domäne, Wertebereich Menge zulässiger Werte (eines Attributes)
Entitätstypen, Objekttypen Entitäten/Objekte mit gleichen Eigenschaften
Relation, Entitätsmenge Menge/Summe mehrerer Entitäten



Tabelle 2
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Operationen auf Relationen
(In SQL entsprechen Relationen Tabellen. Daher sind Operationen auf Relationen in SQL Anwendung von Befehlen wie SELECT,SELECT WHERE, JOIN... auf Tabellen)

Mengenoperationen Durchschntitt, Vereinigung, Differenz
Diese Begriffe stammen aus der Mengenlehre und haben für die praktische Anwendung von SQL wenig Bedeutung
Selektion Selektion einzelner Zeilen, in SQL: SELECT WHERE
Projektion Selektion von Spalten
Division  
Verbundoperation Hier wird das kartesische Produkt gebildet, in SQL: JOIN



Tabelle 3
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Zusammenhang Relationenmodell, Entity-Relationship-Modell mit "SQL-Begriffen"
(In SQL entsprechen Relationen Tabellen. Daher sind Operationen auf Relationen in SQL Anwendung von Befehlen wie SELECT,SELECT WHERE, JOIN... auf Tabellen)

Relation, Entitätsmenge Tabelle
Entitäten, Objekte Zeile (engl. record) einer Tabelle
Entitätstypen, Objekttypen Spalten einer Tabelle
Attribute Felder der Tabelle
Domäne, Wertebereich Domäne/Wertebereich einer Spalte



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